Mittwoch, 9. April 2008

Impressionierende Impressionen einer Reise

Aaaalso. Wo waren wir nochmal stehen geblieben? Vor der Wüste... Bei den Pinguinen, oder?
Weil man sich unterstützt durch visuelle Effekte doch gleich immer viel besser erinnert, nehem ich euch jetzt mit auf eine Reise, die mir den Abschied von Chile zugleich schwerer und leichter macht!

Da waren wir! Inmitten von einigen tausenden von Pinguinen, die einen immer wieder durch ihre lustige Art zum Lachen gebracht haben. PlitschplatschPinguin, eben.

Der grösste Pinguin der Insel hatte sich etwas in der Farbe vertan und mir auch sonst so gut gefallen, dass ich ihn gleich mitgenommen habe...

Von Punta Atrenas ging es nach der Pinguintour dann weiter nach Coyhaique. mal eben ein paar hundert Kilometer mit dem Flugzeug überwunden und schwupps zum Osterfest in einen kleinen Nationalpark an einen romatischen See.

sowohl tagsüber...

als auch nachts!

von Cozçyhaique aus konnte man wunderschön durch die Felder wandern und sich vom warmen Herbstwind ein bisschen die Frisur richten lassen.

echt Herbst, was?

und nach dem Spazieren gehen mussten man sich dann auf stundenlanges Synchronkraulen einrichten. Die Katze habe ich Rotor getauft und hätte sie am liebsten eingepackt als es dann weiter gen Norden ging.

Nämlich nach Chaitén... Die Fahrt war vielversprechend. Zehn Stunden im Minibus, draussen hat es nur geregnet, was allerdings zum Regenwald gepasst hat durch den wir getuckert sind. Aber auch hier war die Sonne uns weiter treu und als wir am nächsten Tag in den Parque Pumalìn aufgebrochen sind, war der Himmel blau und die Sonne warm.

überall durch den Park führen kleine und toll ausgeschilderte Wege mitten durch den kontinentalen Regenwald.

das ist ein Rhabarber-ähnliches Gewächs. Ein bisschen grösser zwar, aber die Stiel schmecken angeblich trotzdem toll. Probieren konnten wir leider nicht.

und am Ende von den Pfaden hat immer ein besonderes Schmankerl gewartet.

und das Klettern hat auch noch richtig viel Spass gemacht.

Es war einfach schön! Und zwischendurch hat unser Guide Nicolas seinen Charrango (eine Mischung aus Mandoline, Harfe und Gitarre) ausgepackt und gespielt. Dann haben die Vögelchen sich mit ihrem Gesang untergemischt. Gänsehaut, ich sach et euch!



Die Alercen im Park werden besonders geschützt, weil sie zu den ältesten Bäumen der Welt gehören. Sind auch ziemlich gross, wenn man so daneben steht.

Abends sind wir dann noch zum Strand gefahren, nur mal so um zu schauen, ob sich die Delphine blicken lassen. Und kaum waren wir da, schwammen sie auch schon durch die Bucht. Das war so ein Tag, an dem man abends gar nicht wusste, was denn nun der Höhepunkt gewesen ist.

Von Chaitén ging es mit dem Boot über Puerto Montt nach Chiloé. Diese Insel ist vor allem für ihre Mythologie, ihre Kirchen und die Stelzenhäuser berühmt. Da wir am liebsten die Trolle treffen wollten sind wir wieder schnell in die Natur und haben dort bei strahelndem Sonnenschein am Strand nach Trollspuren gesucht. Aber wir waren dem Troll wohl nicht mehr jung genug und er hat sich nicht blicken lassen...


da hat der Troll wohl ein kleines Loch ins Boot gebohrt...

bei "Tante Emma" gabs endlich aml was anderes als die ewigen Glutamat-Beutel zu kaufen.
Und gegenüber ausserdem einen tollen Spielplatz:

Kids at work!

Höher, schneller, weiter...

abends in den Dünen!

Was ein Abendessen-Spot, hmmmm!

Nach Chiloé waren wir dann ein bisschen sehr dreckig und haben beschlossen, dass wir nur noch Valdivia unsere stinkenden Füsse zumuten können. Aber... chilenische Städte können einfach nicht mit der Natur mithalten. So ging es dann schnell nach Santiago und von dort aus, nach ausgiebigen Duschen und ein paar Waschmachinen voller Schweiss-Shirts in den Norden. Und das in grossen Schritten.

Der erste Stopp war Bahia Inglesa, ein kleiner Ort mit Traumstrand und schönem Hafen.

Relaxen und auf eine weitere Nacht im Bus vorbereiten...

und den Pelikanen beim Kampf um den Fisch zuschauen.

Und dann: San Pedro de Atacama. Der Touristen-Ort in der Atacama-Wüste. Allerdings auch zurecht, denn es gibt einiges zu sehen:
Am ersten Tag sind wir gleich mitten durch die Wüste getreckt. Valle de la Muerte, Vall de la Luna und ein bisschen in der Wüste toben.

Valle de la Muerte

Für Nils! Ein echtes Schichtmeisterwerk...

Andere Touris = es geht auch ohne Selbstauslöser.

Wetten, ich bin schneller unten als mein Schatten?

Aha! Interessante Technik.

Da kam wohl mal ne Menge Wasser runter...

Und dann: Sonnenuntergang!


Zweiter Tag: Ab aufs Rad und selber erkunden...


Eingang zur Teufelsgrotte

in den Ruinen der Pukara de Quitor

oben!


da haben wir dann auch noch ein paar Verwandte getroffen.

Später ging es dann wieder auf eine geführte Tour und zu den Salzseen... Was ein Spass. So was will ich für meine Badewanne. Nur ohne das Salz eben ;o)


auch ein Guide kann Fotos machen...

stark, was?

und glücklich...

und wild...
Am nächsten Tag ging es dann wider aufs Rad...

mehr oder weniger motiviert...

aber die Oasen mussten wir ja schliesslich auch mal sehen.

oder, so ein Schlingel, in einer einsamen Kirche mal eben die Glocke läuten!

Am letzten Tag ging es dann viel zu früh hoch ins Altiplano in zu den Geisiren. Aber es hat sich gelohnt! So was von!!


Da sprudelt und brodelt es unter deinen Füssen und immer wieder gibt es einen neuen Geisir, der grad mal Dampf und Wasser loswerden muss.

aber kalt wars... brrrr
Auf dem Rückweg wurde dann mal hier mal dort halt gemacht. Immer da wo es was zu sehen oder zu schmecken gab eben.

Hmmmm, lecker, bloss, was isst die Sue da eigentlich?

ach ja, Lamas hiessen die. Gut, dass wir sie erst nach dem Essen getroffen haben.

Und sogar noch ein paar Vikuñas haben wir gesehen. Und Vizcachas und Flamingen und viel mehr...

zum Schluss noch ins Kaktustal,

wo wir mit dem Salamander um die Wette in der Sonne gebadet haben.



Wir schicken euch urlaubige Grüsse und versuchen in den letztenTagen mal ein bisschen was sackne zu lassen, um eiçuch nicht allzu viel vorzuschwärmen, wenn wir zurück sind ;o)

Besitos grandes, eure Chiline*